05.08.2025
Anna Maillard: Porträt einer Pétanque-Championesse im Team OBUT
Anna Maillard: Eine inspirierende Persönlichkeit im französischen Pétanque
Anna Maillard, eine herausragende Figur des französischen Pétanque, hat sich eine beeindruckende Erfolgsbilanz und einen Ruf erarbeitet, der weit über die Wettkampfbahnen hinausgeht. Geboren am 28. September 1991 in Castillon (Pyrénées-Atlantiques), erklomm sie rasch die sportlichen Ränge durch ihr Talent und ihre Entschlossenheit. Ihre Siege bei großen Wettbewerben – etwa die Weltmeisterschaft in der Triplette 2017 – sind Beweis ihrer Klasse.
Über ihre sportlichen Leistungen hinaus wird Anna Maillard für ihr Engagement und ihre inspirierende Persönlichkeit geschätzt. In Interviews zeigt sie sich als nachdenkliche, leidenschaftliche Frau mit klaren Werten. Sie ist ein Vorbild für viele junge Pétanque-Spieler, und ihr Einfluss reicht weit über den Sport hinaus. Ihr Know-how ist ebenfalls anerkannt: Sie beteiligt sich an Trainingscamps und gibt ihr Wissen gemeinsam mit anderen großen Namen der Disziplin weiter.
Seit wann spielst du Pétanque?
Seit ich 11 Jahre alt bin – also seit 22 Jahren.
Mit welchem Kugelmodell spielst du zurzeit? Und warum?
Ich spiele mit den Obut RCX-Kugeln. Ich mag das Gefühl von Edelstahl ohne Rillen. Die RCX eignet sich für alle Bodenarten und behält dabei ihre gute Dämpfungseigenschaft.
In welchem Jahr bist du zu Obut gekommen?
Im Jahr 2011🙂
Ein Zitat, das dich inspiriert
"Einige wollen, dass es passiert. Andere wünschen sich, dass es passiert. Und wieder andere sorgen dafür, dass es passiert."
Michael Jordan
Welcher Charakterzug beschreibt dich deiner Meinung nach am besten?
Diskretion.
Hast du neben dem Pétanque noch andere Leidenschaften?
Mit dem Rucksack reisen: andere Kulturen, Landschaften, Lebensweisen und kulinarische Spezialitäten entdecken.
Das verbindet sich mit einer weiteren Leidenschaft von mir: gutes Essen 😊 – und ich koche auch sehr gerne!
Außerdem liebe ich Musik in all ihren Facetten.
Was ist deine schönste Erinnerung im Pétanque?
Der Sieg bei der Weltmeisterschaft in China war ein unglaublich emotionaler Moment. Auch wenn jeder vom Titel träumt, waren wir keine Favoritinnen. Angélique, Caroline, Charlotte und ich hatten kaum oder gar nicht miteinander gespielt, und die Vorbereitung war nicht optimal.
Und doch haben wir uns in jedem Spiel neu angepasst, jede von uns hat ihre Stärken eingebracht – unterstützt von unserem Coach Jean-Philippe. Es war eine Mischung aus Entschlossenheit, Zweifel, Toleranz und Teamgeist, die uns gemeinsam zum Sieg geführt hat.
Was diesen Moment noch schöner macht: Meine Familie war in China dabei. Unter solchen Umständen ist das Glück einfach unbeschreiblich.
Was ist deine schlimmste Erinnerung im Pétanque?
Die letzte Weltmeisterschaft, an der ich 2021 in Spanien teilgenommen habe, ist eine eher zwiespältige Erinnerung. Das Ergebnis war ehrenwert – wir verloren das Finale mit 13:12 – aber eine Schiedsrichterentscheidung im Spiel war schwer zu verkraften. Auch die Gesamtstimmung des Turniers und innerhalb des französischen Teams hatte nicht das gewisse Etwas, das manchmal den Ausschlag zum Sieg gibt.
Warum Obut wählen?
Es war eine Ehre und ein echtes Zeichen der Wertschätzung, mit 18 Jahren ins Team Obut aufgenommen zu werden – und das ist es auch heute noch.
Das Bild, das ich von diesem Unternehmen habe – familiär, französisch, mit einer Verbindung aus Tradition und Moderne – gefällt mir sehr.
Als Spielerin ist die Qualität der Produkte natürlich ausschlaggebend, sowohl bei den Kugeln als auch bei der Textilkollektion.
Kurz gesagt: Obut steht für Klasse!
Hast du eine Anekdote mit dem Obut-Team, die du erzählen möchtest?
Ja – das International von Île Rousse! Ich erinnere mich an ein plötzliches Gewitter mitten im Turnier. Ich war mit Annick und Marc am Obut-Truck und habe geholfen, so gut ich konnte, während sie von Regenschirm-Käufern „überfallen“ wurden!
Ich mochte es auch sehr, mit ihnen am Truck Kaffee zu trinken – das war ein ruhiger, entspannter Moment während des Wettkampftrubels.
Welcher Titel hat dich am meisten geprägt?
Natürlich die Weltmeisterschaft in China — aber auch die Europameisterschaft 2012, die ich mit Angélique, Cindy und Ludivine gewonnen habe, ist eine wunderbare Erinnerung. Besonders wegen des unvergesslichen Abends auf der Tanzfläche bei der Abschlussfeier in Bratislava!
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